"Endlos-Fugenlos aus einem Guss"
Industrieflächenheizung

Eine Einstreuung von Hartstoffzuschlag kann niemals eine Hartstoffschicht ersetzen

Gewähr für die erforderliche gleichmäßige Beschaffenheit der Hartstoffoberfläche, die zur Aufnahme aller Verschleißangriffe erforderlich ist, bietet nur eine ausreichend und weitestgehend gleichmäßige dicke Hartstoffschicht. Würde das Einstreumaterial nur ein Größtkorn von 4 mm aufweisen, dann müsste eine gleichmäßig dicke und dichte Hartstoffschicht, in der sich Zuschlagkörner unterschiedlicher Größe gegenseitig abstützen, mindestens etwa 10 mm dick sein. Würde das eingestreute Hartstoffmaterial dann nur 4 mm dick aufgetragen, fehlte ihm diese seitliche Abstützung völlig. Es wäre überwiegend in Zementstein eingebettet. Ist die Einstreumenge so gering wie in den meisten Fällen, dass die Betonoberfläche nicht gänzlich bedeckt werden kann, werden die unterschiedlich großen Körner des Hartstoff-Einstreumaterials in die meist bindemittel- und feinmörtelreiche obere Zone des Betons eingearbeitet. Auf die Oberfläche einwirkende Kräfte treffen dann auf das vereinzelte Korn mit der Folge einer zu starken Abnutzung in der Gestalt von Mulden, die immer ein Zeichen für wenig verschleißfestes, fest verankertes Korn sind. Insbesondere bei rollender, stoßender und schlagender Beanspruchung muss nicht nur ein geeignetes Korngemisch bestens eingebettet und haftend vorhanden sein, sondern auch eine ausreichende Masse. Das heißt, dass das beste Korngemisch in einer kaum der max. Korndicke entsprechenden Schicht niemals auch nur annähernd den Schutz vor Abnutzung bieten kann, wie etwa ein weniger verschleißfestes Korn, aber in einer Dicke von mindestens der zweifachen max. Korngröße mit ausreichendem Stützkorn. Gegen alle diese seit Jahrzehnten bewährten Punkte wird immer wieder durch die Einstreumethode verstoßen.